Friedhof in Wołtuszowa

Wołtuszowa ist ein ehemaliges, heute nicht mehr existierendes Dorf im Tal von Czarny Potok (Schwarzbach), 2 km südöstlich des Zentrums von Rymanów-Zdrój. Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes stammt aus dem 15. Jh. Es gehört zum Gut Rymanów der berühmten Familie Sienieński, Wappen von Dębno.

Bereits Mitte des 16. Jahrhunderts befand sich im Dorf eine hölzerne Pfarrkirche, die jedoch im 18. bereits im Verfall war und das Dorf konnte sich offenbar eine neue nicht leisten, da seine Bewohner der griechisch-katholischen Gemeinde in Deszno angeschlossen waren.

Der neue Tempel wurde erst 1899 gebaut und erhielt den Ruf des Schutzes der Muttergottes. Es war eine bescheidene Holzkirche, aber auch das Dorf blieb mit nicht mehr als 200 Einwohnern sowohl im 19. Jahrhundert als auch im Jahr 1939 klein.

Das Gotteshaus überstand den Zweiten Weltkrieg, die Vertreibung von Lemken, die Verbrennung des Dorfes, wurde aber 1953 auf Befehl der damaligen Behörden demontiert. Heute sieht man nur noch die von alten Linden und Eichen umgebene Kirche und den Kirchenfriedhof mit mehreren Grabsteinen. Darauf befindet sich ein hölzernes orthodoxes Kreuz, das während der ökumenischen Zeremonie von katholischen Geistlichen gesegnet wurde - Römer aus Rymanów-Zdrój und Griechen aus Komańcza. Es gibt auch ein Fragment des alten Taufbeckens - eine Steinschale für Weihwasser.

Der Ort liegt an den Wanderwegen

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