Naturschutzgebiet Gołoborze

Das Naturschutzgebiet der unbelebten Natur Gołoborze befindet sich auf dem Gebiet des ehemaligen Dorfes Huczwice in der Gemeinde Baligród.

Das Reservat wurde 1969 eingerichtet und erstreckt sich auf etwas mehr als 12 Hektar. Zweck seiner Einrichtung ist der Bodenschutz, d.h. ein Platz in einem mit Geröll und Geröll bedeckten Waldgebiet und damit ein kahler Platz, ohne Nadelwald. Die bekannteste polnische Schlucht befindet sich im Świętokrzyskie-Gebirge, aber auch das Bieszczady-Gebirge ist sehr beliebt.

Geröllhalde in Rabe ist ein natürlicher Felsblock aus Istebna-Sandsteinen am Rabski-Bach, mit einer Gemeinschaft von Felsvegetation und seltenen Mineralien. Eine so niedrige Lage von Geröllhalden findet sich in den polnischen Karpaten nur südlich von Baligród in einem kleinen Gebiet der sogenannten „Hülsen von Bystry". Im Bieszczady-Gebirge kann man sie auf einigen Almen oberhalb des oberen Waldrandes sehen.

Die Istebna-Sandsteine, aus denen sich der Schutt zusammensetzt, bestehen hauptsächlich aus Quarzkörnern unterschiedlicher Größe, und Kieselerde kommt als Bindemittel vor. Das Alter der einheimischen Geröllhalde wird am Ende der letzten Eiszeit bestimmt.

Das Reservat schützt den größten Sandsteinfleck, aber in den umliegenden Wäldern findet man noch viel mehr davon. Der Schutt selbst nimmt wiederum etwa 1/4 der Fläche im Reservat ein, der Rest sind Waldkomplexe inkl. Karpatenerle auf der Terrasse von Rabski Potok, ein für diese Berge klassischer Komplex aus fruchtbaren Karpaten-Buchenwäldern und - zur Abwechslung einmalig - ein Komplex aus Tannen- und Fichtenwäldern.

Auf den Felsen wachsen viele seltene Flechten, von denen einige in den höheren Teilen der Berge zu finden sind. Hier finden Sie geschützte Pflanzen wie Tannen-Teufelsklaue, Sprossender Bärlapp, Rippenfarn, Gemeiner Farn, Stängelumfassender Knotenfuß und andere.

Das Forstamt von Baligród führte einen Lehrpfad durch das Reservat.

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